Strukturierter Dialog Automobiler Mittelstand

    Die Automobilzulieferindustrie ist mit ihren 275.000 direkt Beschäftigten ein wichtiger Teil der deutschen Wirtschaft. Sie ist global vernetzt und steht wie kaum eine andere Branche für Innovationsgeist. Die Transformation verändert durch alternative Antriebe, aber auch Digitalisierung sowie vernetztes und automatisiertes Fahren die Automobilindustrie grundlegend. Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und Beauftragte der Bundesregierung für den Mittelstand, Herr Michael Kellner, hat vor diesem Hintergrund im Mai 2022 einen Strukturierten Dialog Automobiler Mittelstand angestoßen. Ziel ist es, die Standortbedingungen für die mittelständischen Automobilzulieferer gemeinsam mit mittelständischen VDA-Mitgliedern zu besprechen und mögliche Handlungsoptionen für wettbewerbsfähige Standortbedingungen zu identifizieren. Um den Wandel der Mobilität zu gestalten, den Automobilstandort Deutschland und die mittelständischen Automobilzulieferer in der Transformation zu stärken, haben die mittelständischen Mitglieder des VDA und das BMWK in einem gemeinsamen Papier sechs prioritäre Handlungsfelder identifiziert. • Hohen Kostendruck dämpfen, • Belastbaren Zugang zu Kapital sichern, • Arbeitskräftegewinnung gemeinsam angehen, • Förderprogramme mittelstandsfreundlich ausgestalten, • Planungs- und Genehmigungsverfahren für Investitionen beschleunigen und Bürokratie abbauen, • und Voraussetzungen für nachhaltiges Wirtschaften weiter verbessern. Die Ergebnisse des „Strukturierten Dialogs Automobiler Mittelstand“ beabsichtigt das BMWK in die Arbeit des Expertenkreises „Transformation der Automobilwirtschaft“ sowie in den Dialog- und Arbeitsprozess „Mittelstand, Klimaschutz und Transformation“ zu überführen. Im Prozess beteiligt sind 21 mittelständische VDA-Mitglieder, das BMWK-Referat IV A5 „Fahrzeugindustrie, automatisiertes und vernetztes Fahren“ unter Hinzuziehung weiterer Referate sowie VDA.